Dynamischer
Naturkosmetikmarkt:Lässt sich der
Fachhandel immer mehr abhängen?
Im
Spitzen-Dreikampf zwischen den Drogeriemärkten, dem Naturkostfachhandel und den
Reformhäusern um die Gunst der NaturkosmetikkundInnen entscheiden sich immer
mehr KäuferInnen für die Drogeriemärkte, allen voran für DM. Aber auch an
andere Vertriebskanäle wie Parfümerien, Kosmetikfachgeschäfte und –Institute,
Apotheken und den LEH verlieren die ökologischen Fachgeschäfte die Kundinnen.
Und das bei einem insgesamt dynamisch wachsenden Naturkosmetikgesamtmarkt.
Immer
noch werden Entscheidungen zur strategischen Ausrichtung des
Naturkosmetiksortiments im Fachhandel verschoben oder nur halbherzig und mit zu
geringer Professionalität angegangen und damit lukrative Umsatz- und
Ertragspotenziale den Wettbewerbern überlassen.
Dabei ist der ökologische
Fachhandel nach wie vor die bevorzugte Einkaufsstätte der IntensivkäuferInnen
und diese sind auch bereit im Durchschnitt ca. 77% mehr pro
Naturkosmetikprodukt im Naturkostfachhandel (€ 7,94 lt. Biovista 2009) und ca.
170% mehr im Reformwarenhandel (€ 12,12 lt. neuform 2010) auszugeben als die
KäuferInnen im Gesamtmarkt (€ 4,48 lt. GfK 2009) und sogar 256% bzw. 444% mehr
als die KäuferInnen der Naturkosmetik-Handelsmarken (€ 2,23 lt. GfK 2009).
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Erfolgsfaktoren im Naturkosmetikmarkt:
Strategische
Konzeption: Radikale Kunden- und Ertragsorientierung Ladenplanung
und Ambiente Sortimentsauswahl
und WarengruppenmanagementBeratungskompetenz
und Qualifizierung Marketing
und Verkaufsförderung
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